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Mensch, so ein Mief!


Das ist dir bestimmt auch schon einmal passiert: Du kommst in einen Raum, in dem sich mehrere Menschen befinden und dir stockt der Atem – die Luft ist verbraucht und riecht unangenehm.

Was ist in dem Raum passiert? Ganz einfach: Beim Atmen verbraucht jeder Sauerstoff und erzeugt dabei als „Abfallprodukt“ Kohlendioxid, welches mit der Atemluft in die Raumluft gelangt. Je mehr Kohlendioxid in der Luft ist, desto schwerer fällt es, sich zu konzentrieren und munter zu bleiben.

10 bis 80 Liter Kohlendioxid gibt ein Erwachsener je nachdem, wie stark er sich körperlich anstrengt, stündlich in die Raumluft ab. Und nicht nur das: Neben dem Kohlendioxid haben die Mensch in dem Raum auch individuelle Körpergerüche, Wärme und Wasserdampf an ihre Umgebung abgegeben.

In Ruhe oder bei leichter körperlicher Bewegung beträgt die Wärmeabgabe bei Erwachsenen etwa 100 Watt. Das bedeutet: Die Wärmeabgabe von drei erwachsenen Personen könnte locker die eines Badheizkörpers ersetzen. Zusätzlich „verdampft“ der erwachsene Mensch – ebenfalls je nachdem wie sehr er sich körperlich anstrengt – durch Ausatmen und Schwitzen noch 40 bis 300 Gramm Wasser je Stunde. Schnell kann dadurch die Luftfeuchtigkeit ansteigen. Zu hohe Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit Wärme schafft Unbehagen und wird als drückend empfunden.

Was du gegen „menschlichen Mief“ tun kannst, ist lüften, lüften, lüften.

Wie du richtig lüftest, erfährst du auf der nächsten Seite.

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