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Schimmelalarm!


Wird die Feuchtigkeit nicht durch regelmäßiges, gründliches Lüften aus den Räumen vertrieben, so lassen sich äußerst unbeliebte Gäste bei uns blicken: Schimmelpilze.

Schimmelpilze kommen überall in der Umwelt vor, zum Beispiel im Boden oder auf toten Baumstämmen. Sie vermehren sich über so genannte Flugsporen. Diese Sporen sind winzig klein und werden durch den Wind verbreitet. Und so kommen sie auch durch offene Fenster und Türen in die Wohnung. Treffen sie dort an Wänden oder Gegenständen auf dauerhaft feuchte Stellen, bleiben sie dort einfach kleben und fangen an sich auszubreiten. Wenn du also an der Wand oder im Bad mal kleine schwarze Flecken siehst, dann kann das Schimmel sein und ein Zeichen dafür, dass es dort zu feucht und schlecht belüftet ist. Denn an trockenen Stellen können Schimmelpilze nicht gedeihen.

Schimmelpilze können befallene Wände, Tapeten und Gegenstände beschädigen. Noch schlimmer ist aber, dass ihre Sporen beim Menschen Allergien, Asthma und Haut- und Schleimhautreizungen auslösen können.

 

Was kannst du gegen Schimmel tun:

1. Regelmäßiges Lüften ist der größte Feind des Schimmels. In Räumen, in denen viel Feuchtigkeit produziert wird (z.B. im Bad oder in der Küche), sollte man besonders sorgfältig für Luftaustausch sorgen. Wie man richtig lüftet, weißt du schon oder kannst du hier nachlesen. Im Bad muss nach jedem Duschen gelüftet werden, in der Küche nach jedem Kochen.

2. Beim Kochen verschwindet der Wasserdampf schneller, wenn man die Dunstabzugshaube (sofern vorhanden) über dem Herd anstellt.

3. Achtung Blumentöpfe: Hier breitet sich der Schimmel besonders gerne aus. Deshalb solltest du die Pflanzen gut beobachten und Erde mit weißem Schimmelbelag entfernen.

4. Nicht immer ist Schimmel sofort erkennbar, zum Beispiel wenn er sich hinter einem Wandschrank versteckt. Modriger, muffiger Geruch und erste dunkle Flecken verraten den Schimmel. Also Augen und Nase auf… und bei Verdacht deine Eltern darauf aufmerksam machen.



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