Kinderwelt.org

Unbeliebte Mitbewohner: Hausstaubmilben


Sie sind klein, wohnen bei uns und können einigen von uns ganz schön viel Ärger machen: Die Rede ist hier nicht von kleinen Geschwistern, sondern von Hausstaubmilben.

Die kleinen Tierchen zählen zur Gruppe der Spinnentiere. Sie ernähren sich hauptsächlich von menschlichen und tierischen Hautschuppen. Und davon findet sie genug in unserer Wohnung: Täglich verliert der Mensch nämlich etwa ein bis zwei Gramm Hautschuppen, genug um davon 1,5 Millionen Hausstaubmilben einen Tag lang zu ernähren. Klar, dass die Milben deswegen am liebsten dort sitzen, wo wir es uns auch gerne gemütlich machen: im Bett, auf der Couch, auf dem Teppich.

Die Hausstaubmilbe lebt zwar nur zwei bis vier Monate, aber in dieser Zeit produziert sie eine Menge winziger Kotbällchen, die nach dem Austrocknen in klitzekleine Teilchen zerfallen und sich mit dem Hausstaub verbinden. Wird dieser Staub aufgewirbelt, zum Beispiel bei einer Kissenschlacht, dann schweben die Teilchen in der Luft und werden mit eingeatmet. Auf Dauer kann es passieren, dass der Körper darauf reagiert und eine Hausstaubmilben-Allergie auftritt. Der Körper reagiert mit  Augenjucken, Schnupfen und allem was dazugehört.

Hausstaubmilben können übrigens gut gelüftete Räume überhaupt nicht leiden, da sie in trockenen Räumen auf eine weitere Nahrungsquelle, den Schimmel, verzichten müssen. Also, immer regelmäßig lüften!

Du siehst: Staubsaugen und Staubwischen sind keine sinnlose Zeitverschwendung, sondern wichtig für ein gesundes Raumklima.

 

Hier ein paar Tipps, was du gegen Staub und Hausstaubmilben tun kannst:

1. Regelmäßig Staubsaugen, feucht wischen und Möbel und Gegenstände abstauben. Danach gut lüften, damit aufgewirbelte Staubteilchen mit dem Luftaustausch nach draußen verschwinden.

2. Wo viele Gegenstände herumliegen, da kann sich auch viel Staub ablagern. Schau mal in deinem Zimmer nach, welche „Staubfänger“ du besser in Kisten und Schubladen packen kannst.

3. Schimmelsporen, die oft im Hausstaub enthalten sind, gedeihen besonders gut auf Lebensmitteln. Solltest du schimmelige Lebensmittel entdecken, wirf sie weg. Und nicht vergessen, den Mülleimer zu leeren.

4. Die Milben mögen dein Kuscheltier genauso gerne wie du. Am besten steckst du es ab und zu zwei Tage lang ins Tiefkühlfach, dann ist es erstmal von Milben befreit. Verträgt dein Kuscheltier eine 60°C-Wäsche, dann gönn’ ihm öfters mal eine Tour in der Waschmaschine.

5. Bettwäsche immer gut lüften, damit es den Milben darin ungemütlich wird.

 



 zurück | weiter

nach oben

APUG-Umfrage

Hier geht's zum Themen-Überblick

Themen-
übersicht

Hier geht's zum Quiz

zum Quiz

Hier geht's zur Schule des Hoerens

zur Schule des
Hörens