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Geschirr spülen, Wäsche waschen, Boden wischen, Bad und Toilette reinigen – für alles im Haushalt gibt es Putzmittel, die dabei helfen, dass alles blitzsauber wird. Das hört sich toll an, doch beim Umgang mit den Mitteln solltest du Folgendes bedenken:

Putzmittel bestehen oftmals aus chemischen Stoffen, die bei falschem Gebrauch unerwünschte Wirkung zeigen können. Beispiel Spülmittel: Verwendet man es zum Abwaschen, ist es völlig ungefährlich. Wird es jedoch aus Versehen von einem Kleinkind für Saft gehalten und getrunken, hilft meist nur noch der Notarzt. Deswegen: Reinigungsmittel am besten dort aufbewahren, wo die Kleinen nicht drankommen.

Wer denkt: „Je mehr Putzmittel ich benutzte, desto sauberer wird es.“, der irrt. Denn oftmals erzielt schon eine kleine Menge des Putzmittels die gewünschte Wirkung. Ordentlich reiben und schrubben hilft da besser, als eine Riesendosis. Außerdem sind Reinigungs- und auch Waschmittel immer eine Umweltbelastung. Denn mit dem Abwasser gelangen sie über die Abläufe von Kläranlagen, die solche Stoffe nicht immer zurückhalten, in Gewässer.

Es gibt auch besonders scharfe Reinigungsmittel, mit denen hartnäckiger Schmutz bekämpft wird. Diese sollten nur von Erwachsenen verwendet werden. Denn diese Mittel können bei direktem Kontakt die Haut reizen und dünsten Stoffe aus, die das Raumklima verschlechtern und auf Dauer sogar krank machen können. Also, besser Finger weg!


Diese Symbole kennzeichnen Reinigungsmittel, um die du besser einen Bogen machst:
Kennzeichen Bedeutung
Das Warnsymbol für reizende Chemikalien
Produkte, die dieses Zeichen tragen, sind reizend und können sogar giftig sein.
Das Warnsymbol für ätzende Chemikalien
Produkte, die dieses Zeichen tragen sind ätzend, das heißt, sie können die Oberfläche von Gegenständen und sogar Hautzellen zerstören.
Das Warnsymbol für giftige und sehr giftige Chemikalien
Produkte mit diesem Zeichen enthalten giftige und sehr giftige Stoffe.
Das Warnsymbol für brennbare Stoffe
Produkte mit diesem Symbol enthalten Stoffe, die sich sehr leicht entzünden können.

Hier noch ein paar Tipps fürs gesundheits- und umweltbewusste Putzen, die du auch an deine Eltern weitergeben kannst:

1. Spül- und Putzmittel können die Haut austrocknen. Deshalb bei Gebrauch am besten Gummihandschuhe überziehen.

2. Unangenehme Gerüche, zum Beispiel auf der Toilette, sollten nicht mit Raumsprays oder Toilettensteinen bekämpft werden. Ausgiebiges Lüften und regelmäßiges Putzen schonen Umwelt und Gesundheit.

3. Desinfizierende Produkte, die zum Beispiel Bakterien abtöten, haben bei der Reinigung im Haushalt nichts zu suchen. Schließlich wohnt ihr nicht im Krankenhaus, wo viele Krankheitserreger herumschwirren. Solche Produkte können sogar schädlich für deine Gesundheit sein, also Finger weg davon! Um Krankheiten vorzubeugen ist es wichtiger, vor dem Essen und nach dem   Besuch der Toilette die Hände kräftig mit Seife zu waschen.

4. Wenn Produkte extrem billig sind, sollte man sich überlegen, ob so ein günstiger Preis vielleicht dadurch zustande kommt, dass Umwelt und Gesundheit bei der Produktion zu wenig beachtet wurden. Auch hier hilft dir der Blaue Engel, umweltverträgliche Mittel auszuwählen.



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