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Wie entstehen Allergien?


Jeder Stoff, der in unseren Körper gelangt, wird erst einmal von unserem körpereigenen Abwehrsystem, dem Immunsystem, überprüft. Wird der Stoff als schädlich erkannt, kommen unsere Gesundheitspolizisten, die weißen Blutkörperchen und die Antikörper, zum Einsatz. Die machen die Eindringlinge einfach unschädlich.

Bei Allergikern passiert aber Folgendes: das Immunsystem unterliegt einem großen Irrtum. Es hält unschädliche Stoffe aus der Umwelt, genauer gesagt pflanzliche und tierische Eiweiße, für gefährlich und bekämpft sie. Der Körper bildet gegen diese Eiweißstoffe spezielle "Allergie-Antikörper" und macht so den Betroffenen überempfindlich gegen so Harmloses wie beispielsweise Birkenpollen. Eine Allergie ist also nichts anderes als der Irrtum eines übereifrigen Immunsystems.

Das ist ja reizend!

Stoffe, die Allergien auslösen und Haut oder Atmungsorgane reizen, nennt man Allergene. Es gibt hunderte von Allergenen, von A wie Apfel bis Z wie Zwiebel. Das können Stoffe sein, die wir durch Nase und Mund einatmen, wie zum Beispiel Pflanzenpollen und Schimmelpilzsporen. Das können aber auch Stoffe in unserer Nahrung sein, beispielsweise in Milchprodukten oder Hühnereiern. Oder Produkte, mit denen unsere Haut äußerlich in Berührung kommt, wie etwa in Kosmetika, Modeschmuck oder Kleidung.


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