Dem Aufruf des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit und von logo!, den ZDF-Nachrichten für Kinder im KI.KA, zur Bewerbung folgten über 120 Kinder aus allen Teilen Deutschlands. Die Jury hatte alle Hände voll zu tun und wählte schließlich 25 Kinder aus.

Diese 25 Gipfelstürmer trafen sich am 11. Dezember in Berlin und lernten sich beim gemeinsamen Abendessen kennen. Schnell wurde klar, dass diese Gruppe richtig gut zusammenpasste.
Am 12. Dezember gingen dann die Workshops los. In vier Gruppen beschäftigten sich die Mädchen und Jungen mit Fragen rund um "Fitness durch Ernährung", "Bewegung im Alltag", "Freizeitlärm" und "Handystrahlung". Von Experten zu den einzelnen Themen lernten sie viel Wissenswertes, was Ihnen bei der Entwicklung der Forderungen und Anregungen als Grundlage diente.
Mittags erhielten die Kinder dann hohen Besuch: Die Parlamentarische Staatssekretärin und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk kam als Vertreterin des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung. Sie beantwortete in einer von logo!-Moderator Andreas Korn geleiteten Fragestunde die neugierigen Fragen der Kinder und schaute anschließend in jedem einzelnen Workshop vorbei, um sich über die Arbeit der Kinder zu informieren.

Am Schluss des ersten Workshoptages gab es dann noch ein Fitnessprogramm für alle, was den Kindern auch sichtlich Spaß machte. Als sie so richtig aufgewärmt waren, studierten die Kinder mit logo!-Moderator Andreas Korn noch den logo!-Tanz ein. Den Tag beendeten die Kinder mit einem Abendessen beim Italiener.

Der 13. Dezember war dann der große Tag der Präsentation. Jeder Workshop trug seine Arbeitsergebnisse und Forderungen auf dem Podium vor und präsentierte sich mit einem Stand. Dort konnten die Besucher z. B. auch die Strahlungswerte ihrer Handys messen lassen oder sich einfach informieren.
Die Forderungen der Gipfelstürmer wurden in einer Resolution zusammengefasst und dem Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung, vertreten durch Simone Strecker, übergeben. Sie versprach, dass diese Forderungen berücksichtigt werden.
Am späten Mittag war der Kindergipfel Umwelt und Gesundheit dann schon wieder vorbei. Viel zu kurz, wie die Teilnehmer fanden, denn sie hätten gerne noch länger zusammengearbeitet. In einem waren sich die Kinder zum Schluss einig: Der Kindergipfel war eine richtig gute Sache. „Wie Schule, nur viel besser“ war ein oft gehörter Ausspruch. Sie alle fanden, dass der Kindergipfel fortgesetzt werden sollte, damit auch andere Kinder die Gelegenheit bekommen, etwas zu lernen und ihre Meinung zum umweltbezogenen Gesundheitsschutz zu sagen.
Auf den nächsten Seiten erfährst du mehr über die Teilnehmer, die Workshops und die Resolution und die Fotogalerie zeigt Eindrücke des Kindergipfels. Viel Spaß beim „gipfelsurfen“.
Uns interessiert auch deine Meinung zum Kindergipfel Umwelt und Gesundheit und natürlich auch zu der Resolution.
Schreib’ deine Meinung dazu an info@kinderwelt.org. Wir freuen uns auf deinen Beitrag.
Workshop "Fit durch Ernährung"
Workshop "Bewegung im Alltag"
Workshop "Freizeitlärm"
Workshop "Handystrahlung"
Kinderfragestunde mit Marion Caspers-Merk
Präambel zur Resolution des Kindergipfels Umwelt und Gesundheit
Resolution des Workshops "Fit durch Ernährung"
Resolution des Workshops "Bewegung im Alltag"
Resolution des Workshops "Freizeitlärm"
Resolution des Workshops "Handystrahlung"