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Sonne tut gut – Schutz tut Not


Wenn du dich in die Sonne begibst, ist es besonders wichtig, dass du deine Haut gut schützt. Das ist übrigens nicht nur im Sommer wichtig, sondern auch im Winter, wenn du im Skiurlaub bist. Denn auch der Schnee reflektiert die Sonnenstrahlen in hohem Maße genauso wie die Wasseroberfläche im Schwimmbad, was die Wirkung auf der Haut deutlich erhöht.

Die unsichtbare Gefahr

Die Sonnenstrahlung setzt sich zusammen aus der langwelligen Infrarotstrahlung (42%), die du als Wärme spürst. Dazu kommt die kurzwellige und energiereichere sichtbare Strahlung (52%), die du mit deinen Augen sehen kannst. Dazu kommt dann noch die ebenfalls kurzwellige, aber noch energiereichere ultraviolette Strahlung (6%), die du nicht direkt wahrnehmen kannst. Letztere kennst du sicher unter der Abkürzung "UV-Strahlung".

Entsprechend ihrer biologischen Wirkung teilt man die UV-Strahlung der Sonne, die den Erdboden erreicht, in verschiedene Strahlungsarten ein. Diese werden in Nanometern (nm) gemessen.

Es gibt die UVB-Strahlung (280 bis 320 nm), die den Sonnenbrand verursacht und die UVA-Strahlung (320 bis 400 nm), die z. B. für die frühzeitige Alterung der Haut verantwortlich ist.

Kurzwellige UV-Strahlung (UVC-Strahlung, 100 bis 280 nm), die sogar Bakterien abtöten kann, wird vollständig von der Ozonschicht der Erde in einer Höhe von 15 bis 20 km zurückgehalten. Sie hält die Strahlen wie eine riesige UV-Schutzbrille von der Erde fern.

Merke: Je kurzwelliger die Strahlung, desto höher ist die Gefahr für die Haut.

Die Stärke der Sonnenstrahlung hängt stark vom Sonnenstand, der Jahreszeit und der Tageszeit ab. Auch Witterungsverhältnisse beeinflussen die Stärke der durchdringenden Strahlen.

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