Das Geräusch quietschender Reifen, das schrille Handyklingeln, das Schnarchen von Opa ... jeden Tag hörst du unendlich viele Geräusche und Klänge, die von deinem Gehör verarbeitet werden müssen. Egal ob du wach bist oder schläfst, die Ohren machen nie Pause. Erst dein Gehirn sortiert aus, welche Geräusche wichtig und welche unwichtig für dich sind und worauf du reagieren sollst.
Die Empfindlichkeit des menschlichen Ohres ist so hoch, dass du fast das Gras wachsen hören kannst. Das Gehör ist dein wichtigstes Warnsystem, es ist 100mal feiner als das Auge. Schon bevor du ein Auto auf der Straße siehst, hörst du es und passt unbewusst besser auf.
Geräusche, die du gern hast, empfindest du als schön und angenehm, zum Beispiel dein Lieblingslied im Radio. Das hörst du am liebsten in voller Lautstärke und dröhnendem Bass. Und was sagen deine Eltern dazu? Richtig, denen geht das Gedudel mächtig auf die Nerven. „Mach nicht so einen Lärm!“ heißt es dann.